Programm
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Marsch für Orchester in D-Dur, KV 249
- Maestoso
Reiner Schuhenn (geb. 1962)
Kontraste - Fünf MIniaturen für Streichorchester op. 17 nach Gedichten von René Char
- I. Chant d'insomnie - Lento, Espressivo, Allegro
- II. Berceuse pour chaque jour jusqu'au dernier
- III. Les dieux sont de retour - Molto vivace e mercato
- IV. Sur le tympan d'une eglise romane - Andante
- V. L'oiseau spirituel - Allegro vivace
Franz Joseph Haydn (1732-1809)
Konzert für Klavier und Orchester, Hob XVIII: 11, op. 21
- Vivace
- Un poco Adagio
- Rondo all'Urgherese - Allegro assai
Oscar Straus (1870-1954)
Serenade g-Moll, op. 35
- Allegro commodo
- Scherzino
- Andantino
- Walzer
- Alla marcia (Finale)
Kontraste
Wolfgang Amadeus Mozarts Märsche für kleines Orchester waren immer Gelegenheitsmusiken und wurden unabhängig von dem danach kommenden Werk komponiert. Diese Märsche wurden meist komponiert als Auftritts- oder Abgangsmusiken beim Serenadenspielen im Freien oder als Begrüßungsmusik für den eintretenden Herrscher. Die Musiker mussten deshalb die Stücke auswendig können, damit sie während des Spielens marschieren konnten. Das Cello hängten sich die Cellisten um den Hals (sog. Prozessions- Cello), der Kontrabass wurde gerollt, und auf Pauken wurde ganz verzichtet (obwohl die dazugehörigen Trompeten mitspielten).
Die Kontraste für Streichorchester schrieb Reiner Schuhenn vor genau 30 Jahren 1995 zum zehnjährigen Jubiläum der Camerata der Musikschule Ravensburg unter der Leitung von Prof. Ulrich Gröner. Zugrunde liegen Texte von René Char (1907-1988). Rhythmisch intensive Sätze lösen melodische ab, längere Solopassagen gehen in Tutti-Episoden des Orchesters über. Kontraste auf allen Ebenen.
Joseph Haydns Klavierkonzert D-Dur ist sein 11. Klavierkonzert und war schon zu Lebzeiten des Komponisten sein bekanntestes Konzert für ein Soloinstrument und Orchester (neben seinem Trompetenkonzert und dem zweiten Cellokonzert). Es entstand vermutlich im Jahre 1782 – interessanterweise ohne, dass es einen erkennbaren Anlass gab. Man vermutet heute, dass es als Reaktion auf die Anfang der 1780er-Jahre veröffentlichten drei Klavierkonzerte Mozarts geschrieben wurde. Die Solokadenzen in dem Konzert stammen aus Haydns eigener Feder.
Oskar Straus war neben Lehar und Kálman einer der bedeutendsten österreichischen Operettenkomponisten. Entsprechend leichtfüßig und unterhaltsam kommt auch seine Serenade daher: Jeden Satz durchzieht eine eingängige Motivik oder Melodie. Launige Musik – im besten Sinne des Wortes.
Reiner Schuhenn
Audio & Video
Orchesterbesetzung
Violine 1
- Markus Ellensohn
- Rafaela Häusle
- Karoline Jäger
- Christine Rebholz
- Marina Manhart
- Johanna Häusle
- Luisa Ellensohn
Violine 2
- Sylvia Schwarz
- Juan Sarmiento
- Evi Wohlgenannt
- Margit Hagen
- Monika Staffler
- Lothar Mähr
- Manuela Frast
- Gertrud Thurnher
- Katharina Sigmund
Bratsche
- Markus Kessler
- German Häusle
- Florin Schurig
- Zuko Samela
Cello
- Thomas Dünser
- Irene Wilhelmi-Schwab
- Paul Mayer
- Florian Rabanser
- Caroline Schneuber
Bass
- Uwe Martin
- Josef Dünser
Oboe
- Hermine Wehinger
- Imana Zaffignani
Horn
- Martin Pfeffer
- Gerhard Fend


