KONZERT
 
ALTE KIRCHE      
GÖTZIS                         
 
ORCHESTERVEREIN GÖTZIS
 
Leitung: Markus Ellensohn
 
Solisten
Anita Martinek - Violine
Gyöngyi Ellensohn - Viola
Julia Pritz - Harfe
 
31. März 2007, 20.00 Uhr
 
 
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Programm:  
  
W. A. MOZART (1756 - 1791)
Sinfonie Nr. 24 B-Dur KV 182
Allegro spiritoso
Andantino grazioso
Allegro
 
E. T. A. HOFFMANN (1776 - 1822) 
Harfenquintett c-Moll
Allegro moderato
Adagio
Allegro
 
W. A. MOZART (1756 - 1791)          
Sinfonia Concertante für Violine und Viola Es-Dur KV 364
Allegro maestoso
Andante
Presto
 
 

Julia Pritz - Harfe

stammt aus Wetzlar. Sie hatte ihren ersten Harfenunterricht bei Barbara
Biermann und Dagmar Busse, studierte bis 2002 Musikwissenschaft an der Justus Liebig
Universität in Gießen, war  von 2002 bis 2006 Studentin von Elisabeth Anetseder und ist seit 2006 Studentin von Mirjam Schröder an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar.
Neben der Tätigkeit in diversen Orchestern (u.a. Gounod-Ensemble Weimar, Thüringenphilharmonie Gotha-Suhl, Mannheimer Bläserphilharmonie) liegt ihr musikalischer Schwerpunkt im kammermusikalischen Bereich mit den verschiedensten Besetzungen (Duo-Besetzungen mit Violine, Orgel oder Gesang sowie in größeren Besetzungen z.B. mit Streichquartett).
Im Sommer 2006 folgte eine CD-Produktion mit dem Organisten Jürgen Natter.
Stilistisch bewegt sich Julia Pritz nicht nur auf den für das Instrument üblichen Wegen. Seit 2000 nimmt sie regelmäßig an Meisterkursen für Jazz- und Pop teil (u.a. "Jazz- & Pop- Harp" Workshop in Remagen (2000) mit Unterricht bei Park Stickney, Carol McLaughlin und Harvi Griffin; weitere Kurse bei Park Stickney und Carol McLaughlin).
Desweiteren ist Frau Pritz seit 2002 auch als Pädagogin tätig.
 
Gyöngyi Ellensohn – Viola

geboren in Ungarn, erhielt mit 7 Jahren ihren ersten Geigenunterricht in der Musikvolks- und Hauptschule in Miskolc von ihrer Mutter. Gleichzeitig lernt sie auch Klavier als zweites Hauptfach. Mit 13 Jahren wechselt sie auf die Viola und wird 1994 ins Béla Bartók Konservatorium aufgenommen. 1995 übersiedelt sie nach Vorarlberg und maturiert 2000 am Musikgymnasium Feldkirch. 2002 schließt sie das Studium Instrumental – und Gesangspädagogik im Hauptfach Viola bei Klaus Christa und im Schwerpunktfach Klavier bei Ferenc Röczey mit Auszeichnung ab. 2005 schließt sie ihr 1. Diplom im Konzertfach Viola am Mozarteum Salzburg bei Prof. Peter Langgartner mit der akademischen Grad Bakk. art. ab. Die Magisterprüfung folgt demnächst. Seit 2003 unterrichtet sie Violine und Viola in der Musikschule Dornbirn, Klavier in der Musikhauptschule Bergmannstraße Dornbirn. Sie musiziert regelmäßig im Symphonieorchester Vorarlberg und in verschiedensten Orchestern und Kammermusikformationen.

 
Anita Martinek - Violine
wurde 1976 in Salzburg geboren und begann nach der Matura am Musischen Gymnasium ihr Violinstudium am „Mozarteum“ Salzburg in der Klasse von Prof. Jürgen Geise.
Nach dem Konzertfach- und IGP-Diplom in Salzburg folgten weitere Studien bei Prof. Lynn Blakeslee in Rochester/USA, bei Prof .Roland Baldini in Leipzig und Jorge Sutil in München.
Zusätzliche musikalische Anregungen erhielt sie auch bei den Mitgliedern des Hagen-Quartetts, Benjamin Schmid, Dennis Russell Davies, Eliot Fisk, Oswald Sallaberger und Hiro Kurosaki.
Neben mehreren solistischen Auftritten bei den Salzburger Schlosskonzerten und Festungskonzerten, widmet sich die vielseitige Musikerin besonders gerne der Kammermusik und ist auch gefragtes Mitglied bei Kammerorchestern in Österreich, Deutschland und der Schweiz, mit denen sie zahlreiche Konzerte in vielen europäischen Ländern, Japan und China spielt.
Noch während des Studiums war sie Mitglied im Wiener Jeunesse Orchester und Teilnehmerin bei der Orchesterakademie des BR-Symphonieorchesters in Ingolstadt.
Einen weitereren Schwerpunkt bildet die langjährige Tätigkeit im Symphonieorchester Vorarlberg und dem Ensemble Plus, weshalb sie  nun seit Oktober 2006 in Bregenz lebt und seit März 2007 an der Musikschule Bregenz unterrichtet.

 

Götzis: Drei Damen
als Klasse-Solisten
Heimat: Kultur
Donnerstag, 5. April 2007
 
Götzis (Sch) Eher im Schatten größerer Kulturereignisse konnten Musikfreunde in der Alten Kirche ein Konzert erleben, das vor allem durch drei erstklassige Solistinnen ein erfreulich reifes Niveau besaß. Der Orchesterverein Götzis unter der (verhaltenen) Leitung von Konzertmeister Markus Ellensohn   präsentierte zwei Werke von Mozart, dazwischen ein Opus des einst fanatischen Mozart-Verehrers, Dichters und auch Komponisten E. T. A. Hoffmann (1776 - 1822). Vor allem die Streicherkultur dieses Laienorchesters ist beachtlich, bisweilen hätte aber ein guter Dirigent vor dem Klangkörper noch mehr Homogenität bewirken können.   Wolfgang Amadé

Der Abend begann mit Mozarts lichter, dreisätziger Jugendsymphonie KV 182, die wie ein erdentrückter Ausflug in die Frühlingssonne klang. Das Harfenquintett in c-Moll von Hoffmann präsentierte neben vier Streichern die international erfolgreiche Harfenistin Julia Pritz aus Weimar in Hochform - ein gefälliges Werk, das mehr Beachtung verdienen würde. Höhepunkt des Konzertabends war dann die berühmte Sinfonia Concertante für Violine und Viola, Es-Dur, KV 364, von Mozart mit den beiden Solistinnen Anita Martinek und Gyöngyi Ellensohn, welche, sensibel begleitet vom Orchester, dem begeisterten Publikum brillante, meisterhaft gespielte Dialoge ihrer Instrumente schenkten.