Wir erlauben uns, Sie mit Ihren Angehörigen und Freunden zu diesem

Konzert

herzlich einzuladen

 

Solisten

Susanne Großsteiner - Sopran

Johannes Schwendinger – Bass

Thomas Dünser – Violoncello

 

 

 

 

 

Leitung

Markus Ellensohn

 

ALTE KIRCHE GÖTZIS

Samstag, 15. März,  20.00 Uhr

 

 

  

 

Freiwillige Spenden für die Renovierung der Pfarrkirche
 

Programm

 

BERNHARD SCHULÉ (1909 - 1996)

Elegie pour cordes op. 127

 

BENJAMIN BRITTEN (1913 - 1976)

„At the mid hour of night“

 

BENJAMIN BRITTEN (1913 - 1976)            

„Rich and rare“                

 

BENJAMIN BRITTEN (1913 - 1976)

„The Salley Gardens“

 

HENRY PURCELL (1659 - 1695)                

BENJAMIN BRITTEN (1913 - 1976)

„The Blessed Virgin´s Expostulation“

 

JAQUES OFFENBACH (1819 - 1880)     

Les Larmes de Jaqueline op. 76/2

für Violoncello und Streichorchester

 

 BENJAMIN BRITTEN (1913 - 1976)

Simple Symphony op. 4

Boisterous Boureé

Playful Pizzicato

Sentimental Sarabande

Frolicsome Finale

 

 

 

http://www.orchesterverein-goetzis.at                              

                                                                                                                 

 

 

Das Programm besteht fast ausschließlich aus Werken des 20. Jahrhunderts, welche so gar nicht der landläufigen Vorstellung von der Musik aus dieser Epoche entsprechen.

Der Schweizer Komponist Bernard Schulé (1909-1996) schrieb beispielsweise seine aus dem Jahre 1982 stammende „Elegie für Streichorchester“ in einer Art „neoromantischem“ Stil. Das um über 100 Jahre ältere Stück für Violoncello und Streichorchester „Les Larmes de Jaqueline“ von Jaques Offenbach (1819-1880) liegt trotz seiner  unkomplizierten, hochromantischen Tonsprache gar nicht so weit davon entfernt.

Der Großteil des Konzertes ist Benjamin Britten (1913-1976) gewidmet, dessen Offenheit modernen Kompositionstechniken gegenüber in seinen „Folksongs“ hörbar wird, wenn der Solist zwar ganz gehörfällige Volksliedthemen vorträgt, diese aber vom Orchester auf sehr klangmalerische und oft ungewöhnliche Art begeleitet werden: so wiederholen die Celli bei dem Lied „Rich and Rare“ die Melodie des Solisten sozusagen als Echo genau um einen Takt und einen Halbtonschritt versetzt (!). Obwohl Britten nicht vor solchen Techniken zurückschreckte, galt seine große Verehrung auch Komponisten wie Henry Purcell (1695-1695), dessen Werk „The Blessed Virgin´s Expostulation“ er selbst bearbeitete.

Britten´s, schwungvolle „Simple Symphony“ basiert auf acht Themen, die er im Alter zwischen 9 und 12 Jahren notierte. Das 1934 daraus entstandene Werk wurde für ein Schulorchester geschrieben und auch von einem Laienorchester uraufgeführt, dennoch ist diese Symphonie für Streichorchester nicht so „simpel“ wie man denken könnte und schon längst ein fixer Bestandteil des Repertoires jedes Kammerorchesters.

Markus Ellensohn