KONZERT
 
ALTE KIRCHE GÖTZIS

 

Solisten:
Ali Riza  Gültekin - Violine
Jürgen Natter - Cembalo
 

Leitung: Markus Ellensohn

 

Dienstag, 8. Dez. 2009, 17.00 Uhr
Mariä Empfängnis

 

 

freiwillige Spenden

 
Programm
 
JOHANN BERNHARD BACH       
Ouverture Nr. 3 e-Moll
Ouverture
Air
Les plaisirs
Air
Rigaudon
Courante 
Gavotte en Rondeau
 
ANTONIO VIVALDI (1678 - 1741)
Violinkonzert c-Moll RV 761 "Amato bene"
Allegro
Largo
Allegro
 
JOHANN SEBASTIAN BACH         
Cembalokonzert g-Moll BWV 1058
Allegro moderato
Andante
Allegro assai
 
WILHELM FRIEDEMANN BACH 
aus der Suite g-Moll BWV 1070
Larghetto - Un poco allegro
Torneo
Aria
Capriccio 

 

Das diesjährige Konzert des Orchestervereines Götzis am 8. Dezember in der Alten Kirche ist von selten gespielter barocker Musik geprägt. Ein Konzert „um Bach“ könnte man sagen (ein Konzert in der Götzner Kulturbühne „AmBach“ veranstaltet der Orchesterverein am 25.April 2010), bei dem Werke von Johann Sebastian Bach selber, einem seiner Vorfahren (Johann Bernhard Bach),  seinem – natürlich von ihm auch unterrichteten - ältesten Sohn Wilhelm Friedemann Bach und seinem wohl berühmtesten italienischen Zeitgenossen Antonio Vivaldi aufgeführt werden.

 

Die Solisten sind Jürgen Natter am Cembalo und der türkische Geiger Ali Riza Gültekin. Jürgen Natter, der schon öfters mit dem Orchesterverein zusammenarbeitete (und auch das Konzert am 25.April dirigieren wird), spielt das Cembalokonzert in g-Moll von Johann Sebastian Bach, das vielen Zuhörern bekannt vorkommen wird, ist es doch (vom Komponisten selber so konzipiert) identisch mit dem bekannten Bach-Violinkonzert in a-Moll. Das Violinkonzert „Amato bene“ von Antonio Vivaldi ist dagegen eher unbekannt, schließlich gibt es von Vivaldi ja fast 250 Violinkonzerte. Doch der in England lebende Barockgeiger Ali Riza Gültekin ist immer für eine Überraschung gut...

 

Praktisch „Umrahmt“ werden die zwei Solokonzerte von den Orchestersuiten von Bernhard Bach und Wilhelm Friedemann Bach. Die Suite von Johann Bernhard Bach steht deutlich hörbar unter französischem Einfluss, während die Suite von Wilhelm Friedemann Bach schon klassizistische Züge aufweist

Markus Ellensohn